Akupunktur

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Tierheilpraxis

Claudia

Möllenbruck

Die chinesische Medizin kann man auch mit der Medizin von Yin und Yang beschreiben. In der Tiermedizin ist vor allem die Akupunktur und die Kräutermedizin von Bedeutung. Es ist eine Regulationsmedizin.

Es gibt die ungewohnte Herangehensweise einer energetischen Medizin, merkwürdige Wortgebilde, chinesische Fachbegriffe sowie rätselhafte Zusammenhänge, Organe, die keine Organe sind, kokelnde Moxazigarren, Kräutermischungen, in denen die Beziehung der Kräuter untereinander berücksichtigt wird etc., die die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) fremdartig wirken lassen. TCM ist untrennbar mit der Denkweise einer uns fremden Kultur verbunden - das macht es spannend, aber natürlich auch sperrig.

 

Teilgebiete der TCM:

  • Akupunktur
  • Moxibustion
  • Tuina/Akupressur
  • Kräutermedizin
  • Ernährung/Lebensführung (Haltungsbedingungen)

 

Die TCM geht davon aus, daß die Lebensenergie Qi in den Meridianen (Leitbahnen) fließt und sich so überall im Körper ausbreiten kann. Die einzelnen Organe stehen untereinander in Beziehung. Alles ist in einem ständigen, harmonischem Kreislauf. Von der Geburt bis zum Tod folgt alles festgelegten, immer wiederkehrenden Regeln.

Bei der Akupunktur setzt man hauchdünne Nadeln in besondere Punkte auf den Meridianen um den Energiefluss zu beeinflussen.

Während in der westlichen Medizin Symptome behandelt werden und meist eine Ursache (z.B. organischer Natur, Bakterien, Viren etc.) gesucht wird, sieht der Chinese das Lebewesen (Mensch/Tier) als Ganzes im Universum. Er sucht ein Disharmoniemuster, aus welchem sich ein Krankheitsmuster ergeben kann.

Die Tiere merken, im Normalfall, daß ihnen die Akupunktur gut tut und sich etwas ändert. Sie entspannen sich während der Behandlung, dösen weg. Pferde kauen und schnauben ab.

Ich, als Akupunkturtherapeut, werde anhand sehr genauer Anamnese mit Hilfe von Puls- und Zungendiagnose, Shu- und Mupunkten sowie Fellbeschaffenheit, Kot, Urin, Durstverhalten und einem intensiven Gespräch mit Ihnen, als Tierhalter ein Disharmoniemuster diagnostizieren. Danach wird durch Akupunktur eine Qi-Bewegung herbeigeführt. Sobald Disharmonien auftreten, kann man deshalb mit Akupunktur einwirken, bevor sich ein Organmuster manifestiert. Erstaunlich sind die Zusammenhänge und Wechselwirkungen der Funktionskreise und vor allem das über allem stehende Denkprinzip von Yin und Yang.

Mit Hilfe eines Geprächs über Ernährung, Haltungsbedingungen und Beschäftigung (Trainingsmenge und –methode) kann ich eine umfassende Beratung geben und dies noch mit Kräutertherapie unterstützen. Optimale Haltung und Fütterung sind sehr wichtig. Der ganzheitliche Ansatz der TCM hat auch den Vorteil, daß die Psyche des Patienten mehr in die Diagnose und Behandlung mit einbezogen wird.

Natürlich kann man die Therapie noch mit homöopathischen Mitteln und weiteren Methoden aus der Naturheilkunde und natürlich aus der Schulmedizin unterstützen. So wird das Tier wieder in Harmonie mit der Umwelt gebracht.

 

Indikationen:

  • Schmerztherapie
  • Erkrankungen des Bewegungsapparates
  • Leber-, Nierenerkrankungen
  • Augenerkrankungen
  • Hauterkrankungen
  • Psyche