Phytotherapie

Phytotherapie (Pflanzenkunde)

„Gegen alles ist ein Kraut gewachsen“

Die Kräuterheilkunde ist eine uralte Heilmethode, bei der eine Erkrankung mit Hilfe von Pflanzen und deren Einzelteilen mit verschiedenen Varianten der Zubereitung therapiert wird.

Häufig werden die Kräuter pur verfüttert oder als Tee oder Tinktur verabreicht. Je nach Tierart und individuellem Tier werden wir die beste Anwendung finden. Pferde fressen Kräuter sehr gerne pur oder als Tee, Hunde ebenso. Bei Katzen arbeitet man mit einigen Tricks, z.B. Kräuter in Honigbällchen.

Man kann Kräuter äußerlich als Auflage, Wickel etc. oder innerlich anwenden.

Durch die wissenschaftliche Forschung wurde die Wirksamkeit vieler Pflanzen belegt, was die alten Kräuterfrauen, Schamanen etc. auch so wußten.

Die bekanntesten Beispiele:

Salicylsäue aus der Weidenrinde => „Aspirin“

Stoffe aus dem Fingerhut => „Digitalis“

 

Generell sind die Anwendungsgebiete der Kräutertherapie sehr weit gefächert:

  • Erkrankungen der Atemwege z.B. Thymian
  • Erkrankungen des Bewegungsapparates z.B. Brennessel
  • Erkrankungen des Harn- und Geschlechtsapparates z.B. Goldrute
  • Erkrankungen des Darms z.B. Leinsamen
  • Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems z.B. Crataeus
  • Erkrankungen der Haut z.B. Calendula

 

Neben der Behandlung ist der Bereich der Prohylaxe eine große Stärke der Phytotherapie. Zur Prohylaxe werden Kräuter gerne zur Unterstützung des Immunsystems, bei Allergien, für den Stoffwechsel und gerade bei älteren Tieren eingesetzt.

Gerne erstelle ich Ihnen für Ihr Tier individuelle Kräutermischungen.

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Tierheilpraxis

Claudia

Möllenbruck